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SMS – der aktuelle „Knigge-Aufreger“

(SMS Knigge)
Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen findet es respektlos und feige, eine Beziehung per SMS zu beenden. Dies zeigt: Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, dass es bei aller Liebe zu modernen Medien Grenzen gibt, die den Umgang mit ihnen bestimmen. Wer seinen Mitmenschen Wertschätzung entgegenbringt, wird bestimmte Nachrichten deshalb nach wie vor im persönlichen Gespräch oder auf dem traditionellen Postweg überbringen.

 

So bleibt es ein Tabu, Kondolenz per SMS zu übermitteln, wenn eine Todesnachricht per Trauerbrief oder Zeitungsanzeige bekannt gegeben wurde. Ungeeignet ist eine SMS unter anderem für eine kurzfristige Absage wegen der Unsicherheit, ob die Empfangsperson sie rechtzeitig liest, sowie für offizielle Geschäftsbriefe. Schreiben zu besonderen Anlässen – etwa eine Einladung zur Hochzeit oder Gratulationen zu herausragenden Festtagen wie einer Taufe oder goldenen Hochzeit – haben auch heute noch als Brief, vorzugsweise handgeschrieben, oder Karte im wahren wie im übertragenen Sinn des Wortes mehr „Gewicht“ als eine SMS.

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